Aktuell

Liebe Geschwister und Freunde,

da die Versammlungsmöglichkeiten nun fast bei Null sind, möchte ich auf diesem Weg Kontakt mit Ihnen / Euch aufnehmen. 


Ab heute wollen wir um 18.00 Uhr ein dreiminütiges Abendläuten mit unserer Dachreiterglocke beginnen. Wenn Geschwister um diese Zeit eine 15-minütige Andacht zuhause halten, kann dies auch ein “gefühltes” Gemeinschaftserlebnis werden. Jeweils zwei Geschwister können sich auch im Kirchsaal zum Gebet für die Gemeinde und die Menschen vor Ort treffen. Wer das mitmachen möchte, soll sich bei Schw. Köhler oder Schw. Gabriel melden, die eine Einteilung vornehmen.

Außerdem gibt es ab jetzt einen Personenkreis, der zu praktischen Hilfeleistungen für hilfsbedürftige Bürger im Ort bereit ist. Die Koordinierung der Hilfeleistungen läuft über den Vorsitzenden des Ortschaftsrats Holger Jatzke und mich. Dies ist inzwischen durch Plakate im Ort veröffentlicht worden. Wer hier noch mittun möchte, kann sich bei mir melden.

In der gegenwärtigen Krise fühlen sich die meisten belastet durch Ängste um die Gesundheit, familiäre und wirtschaftliche Sorgen, Überforderungen oder Einsamkeit. Mediziner und Psychologen geben gute Ratschläge, wie man den Herausforderungen angemessen begegnen kann. Manches Hilfreiche wird auch über den Umgang mit eigenen und fremden Ängsten gesagt. Als Christen haben wir eine viel weiterreichende Möglichkeit der Angstüberwindung. Sie kommt von unserem Herrn Jesus Christus. In Johannes 16, 33 sagt er uns: “Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.”

Diese Mitteilungen soll es weiterhin in regelmäßigen Abständen geben. Wir bemühen uns, den Verteiler zu erweitern. Bitte leitet bis dahin diese Email auch an andere Geschwister und Freunde weiter.

Viele Grüße mit 2. Tim. 1,7, auch im Namen meiner Frau.

Br. Johannes Weigel

In Kleinwelka begann die Brüdergemeine 1751 ihre Arbeit und baute diesen Ort zu einem Stützpunkt für ihren Missions- und Besuchsdienst unter den Sorben in der Ober- und Niederlausitz aus.

In der Brüdergemeine wurde gemeinschaftlich gelebt und gearbeitet. So entstanden große Häuser in dem kleinen Dorf: Schwesternhaus, Brüderhaus, Witwenhaus usw.

Über 150 Jahre gab es in Kleinwelka zwei Internatsschulen der Brüdergemeine vor allem für Kinder, deren Eltern in der weltweiten Mission tätig waren. Eines der Häuser ist jetzt Alten- und Pflegeheim.

Heute gehören etwa 132 Mitglieder zur Brüdergemeine Kleinwelka. In der Gemeinde engagiert oder einfach dabei sind auch andere Interessierte. Gemeinsam gestalten wir das Gemeindeleben mit: Predigtversammlungen, Bibelkreis, Schwesternkreis, Glaubenskurs, Chor, Bläserchor, Sing- und Flötenkreis, ökumenische und gemeindeoffene Feste und Veranstaltungen.